Hornets-Gala in Fulda

sainthorn2015_07k

„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Das war heute eine super tolle Teamleistung“, strahlte Offensecoach Thommy Erdmenger nach dem Hornets Auftritt in Fulda.

Vor der Partie musste allerdings Hornetspressesprecher Achim Korn seinen schlechten schulischen Leistungen in Englisch Tribut zollen: „Cliff hat sich im Huddle letzte Woche beim Team für irgend etwas entschuldigt und ich hab verstanden er hätte sich verabschiedet. Jetzt versteh ich warum ich meistens ne fünf von den Paukern bekommen hab“, lacht der Hanauer Pressemann.

Imposant auch der Kader der Hornets. Mit 46 Spielern traten die Hornets die Reise nach Nordhessen an. Was das sportliche angeht erwischen die Hornets einen Auftakt nach Maß. Cliff Smith bedient Alexander Höhl mit einem 30yard Pass und Höhl sprintet nochmal weitere 30 yard über das Feld. Hanau steht auf der Fuldaer ein yard Linie. Ugur Mersin eröffnet mit seinem ein yard Lauf in die Endzone den Hanauer Touchdownreigen. Philipp Starfänger verwandelt den Extrakick sicher zur Hanauer Führung: „Der schnellste Hornetstouchdown in den letzten 7 Jahren“, freute sich Hornetslautsprecher Korn.

Fulda zeigt sich allerdings wenig beeindruckt von der frühen Hanauer Führung. Per Pass- und per Laufspiel kommen die Gastgeber zu Firstdowns und spielen munter mit. Dann der erste Fehler die Gastgeber verlieren den Ball. Robin Jüngling sichert den Ballbesitz für die Hornissen. Hornets Quarterback Cliff Smith packt seinen goldenen Arm aus bedient Alexander Höhl wieder mit einem langen Pass Das Hanauer Eigengewächs wird kurz vor der Gastgeber Endzone zu Boden gebracht. Das lässt sich Oldie Cliff Smith nicht nehmen. Über 5 yard tankt sich der 46jährige durch die Mitte der Saints Defense. Der sichere Kicker Phillip Starfänger verwandelt den zweiten Extrakick zum Hanauer 14:0

Fulda steckt nicht auf. Zeigt sich in der Spielanlage variabel und kommt immer wieder zu First Downs. In den entscheidenden Momente stehen Hanaus Verteidiger sicher wie ein Bollwerk. Richard Nelson fängt einen Paß der Saints ab und bringt damit wieder die Brüder-Grimm-Städter in Ballbesitz. Die Hornets nehmen wieder Kurs auf die Saints-Endzone. Ugur Mersin wird immer wieder von der Offenseline hervorragend in Szene gesetzt und in Tyrone Martinek und Alexander Höhl findet der gut aufgelegte Quarterback Cliff Smith dankbare Abnehmer seiner fulminanten Pässe.

Das Duo Ugur Mersin und Phillip Starfänger erhöht die Hanauer Führung per Touchdown und Extrakick auf 21:0

Höhl zeigt sich heute in bestechender Form aus einem kurzen Pass von Smith macht er per Lauf noch einmal 15 zusätzliche yards. Dann findet Smith wieder Höhl mit einem Pass über 20 yards. Es heisst 27:0 für die Hornets – Starfänger macht mit seinem heute goldenen Füßchen den 28:0 Halbzeitstand für die Hornets klar.

Nach der Pause kommt Fulda wie verwandelt aufs Feld. Mit einem 70yard Kick off Return sorgen die Gastgeber für Begeisterung bei den rund 200 Zuschauern. Ein 18 yard Touchdown Lauf und ein verwandelter Extrakick markieren den 7:28 Anschluss.

Hanau lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und kontert mit Pässen auf Hedderich, Höhl und Martinek. Dann hat auch „Neu“ Fullback Victor Limonta Bell seinen Auftritt. Mit einem beherzten Sprung in die Endzone erzielt das Hanauer Muskelpaket den 34:7 Zwischenstand. Beim Extrakick misslingt der Snap – keine weiteren Punkte für die Hornets. Im Schlussviertel kann Eric Edffenbaugh noch einmal einen Fuldaer Pass abfangen. Pascal Mahr per Touchdown und der „Kleine“ Starfänger machen dann den Sack zum Hanauer 41:7 endgültig zu.

„Fünf von sechs Kicks verwandelt das ist doch mal ne Ausbeute“, freute sich dann auch Hanaus Footballveteran und A-Jugentrainer Fritz Starfänger über den Erfolg seines Filius.

„Heute haben wir unseren Fans einen Tag bereitet auf den sie schon lange gewartet haben. Es hat alles gepasst. Die Offense über die Line und das Backfield hat einen genialen Job gemacht. Die Defense war immer präsent und hat ebenfalls ein super Spiel abgeliefert. Heute war eine geschlossene Teamleistung und die Steigerung der Offenseleistung der Grundstein zum Erfolg“, war ein strahlender Headcoach Michael Myers voll des Lobes für sein Team.

Trotz aller Euphorie mahnt er zur Besonnenheit: „Am Sonntag geht es gegen Wiesbaden. Wir genießen jetzt das Gefühl des Sieges genau bis Dienstag. Dann beginnt die Vorbereitung für das Spiel am Sonntag gegen Wiesbaden und da müssen wir wieder genau auf den Punkt unsere Leistung abrufen“, hat Myers nach zwei Siegen in Folge bereits das nächste Spiel im Visier.

Text: Achim Korn

[show_slider name=“saints-vs-hornets-2015″]